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Damit die Welt mobil bleibt

In der Nähe des Hamburger Flughafens gibt es eine Stadt in der Stadt: der Firmensitz der Lufthansa Technik AG. Die HANSA-FLEX Niederlassung in Hamburg-Stellingen liefert eine Vielzahl von Produkten, die unter anderem in den Prüfbänken verbaut werden.

Direkt in der Nähe des Hamburger Flughafens gibt es eine Stadt in der Stadt. Gemeint ist der Firmensitz der Lufthansa Technik AG. Dort arbeiten mehrere tausend Mitarbeiter auf einem 750.000 m² großen Firmengelände. Aufmerksame Leser der HYDRAULIKPRESSE werden sich erinnern, dass wir bereits vor acht Jahren in der Triebwerkinstandhaltung zu Besuch waren. Heute gilt unsere Aufmerksamkeit einem Bereich des Component Maintenance Services, der - wie viele Bereiche der Lufthansa Technik - über deutschland- und weltweite Standorte verfügt. In den Pneumatikwerkstätten in Hamburg werden pneumatisch betriebene Komponenten geprüft, überholt und repariert. Die HANSA‑FLEX Niederlassung in Hamburg-Stellingen liefert hier eine Vielzahl von Produkten, die unter anderem in den Prüfbänken verbaut werden.
Egal, ob Cockpitinstrument, Triebwerk oder pneumatisches Gerät – eins ist sicher: In einem Flugzeug gibt es keine unwichtigen Teile. Und deshalb ist die regelmäßige Prüfung, Wartung und Reparatur sämtlicher Flugzeugkomponenten von essenzieller Bedeutung, um die technische Sicherheit und Zuverlässigkeit der Flugzeuge zu garantieren. Als eine der weltweit führenden und herstellerunabhängigen Anbieterinnen für Wartungs-, Reparatur- und Überholungsservice in der zivilen Luftfahrt bietet die Lufthansa Technik AG ihren Kunden einen Komplettservice an flugtechnischen Dienstleistungen. Dazu gehört unter anderem die schnelle und weltweite Versorgung mit Ersatzteilen. Denn nur wenn eine beschädigte Komponente vor Ort vorhanden ist, kann ein Flugzeug zuverlässig gewartet werden und turnusgemäß wieder abheben. Jede Stunde, in der ein Flieger am Boden bleiben muss, kostet die Fluggesellschaft bares Geld. Um die reibungslose Versorgung mit Ersatzteilen sicherzustellen, betreibt die Lufthansa Technik AG eine ausgeklügelte Logistik. Dafür betreibt das Unternehmen Werkstätten in der ganzen Welt, in denen jedes Jahr rund 300.000 Komponenten überholt und repariert werden.
Ausgeklügelt ist auch die Technik mit der bei beschädigten Komponenten eine Fehleranalyse durchgeführt wird. Denn vor der Reparatur oder Überholung eines Teils muss die Ausfallursache genau definiert sein. Das gilt auch für die pneumatischen Komponenten, wie zum Beispiel den Air Cycle Machines, welche in dem komplizierten Kreislauf der Klimaanlagen eine zentrale Rolle spielen, oder den Ablass- und Sicherheitsventilen, die den Innendruck der Flugkabine regeln. Am Standort in Hamburg stehen den Ingenieuren der Lufthansa Technik AG im Bereich Pneumatik sechs Haupt- und mehrere kleiner Prüfstände für die Fehlerdiagnose zur Verfügung. „Für das was wir hier testen, gibt es keine Standardlösungen. Deshalb wurden die Hauptprüfstände von unseren Fachleuten im Haus konstruiert“, erklärt Dipl.-Ing. Markus R. Und diese Eigenkonstruktionen sind wahre Multikönner. Markus R. betont, dass „die Bauteile an jedem Prüfstand in mehreren Bereichen getestet werden. Für das, was wir mit einem Prüfstand abdecken, brauchen unsere Marktbegleiter mehrere verschiedene Testzellen“. Diese Multifunktionalität spart nicht nur Platz, sondern auch Zeit und damit Kosten ein. Eine Tatsache, die letztlich auch den Kunden zu gute kommt.
Allerdings bedeuten die individuelle Bauweise und die Bandbreite der Normen bei den Anschlüssen der pneumatischen Komponenten auch immer wieder eine Herausforderung für HANSA‑FLEX. „Hier sind nicht nur Ermeto-Verschraubungen im Einsatz, sondern auch 60°-, 37°-, 24°- und Military-Standard-Verschraubungen. Das alles mal metrisch, mal in Zoll – ein ganz schönes Spektrum also, das wir komplett bedienen“, berichtet HANSA‑FLEX Außendienstmitarbeiter Christian Henningsen. Deshalb arbeiten die Kollegen in Hamburg eng mit der Sonderarmaturenfertigung in Dresden-Weixdorf zusammen, die unter anderem die Military-Standard-Verschraubungen fertigen. Darüber hinaus liefert HANSA‑FLEX Metall- und PTFE-Schläuche, die in Boffzen gefertigt werden, sowie Industrieschläuche, Dichtungstechnik, Hydraulikkomponenten sowie die dazugehörigen Dienstleistungen vom Industrie- und Hydraulik Sofortservice. „Wir sind bestrebt, die Anzahl der verschiedenen Lieferanten möglichst gering zu halten. Mit seinem weiten Lieferspektrum gehört HANSA‑FLEX seit langer Zeit zu den Lieferanten, mit denen wir zusammen arbeiten“, verrät Markus R. im Gespräch.
Mit diesem Komplettangebot ist HANSA‑FLEX eine der Anlaufstellen wenn es um Verbindungstechnik geht. „Unsere Artikel sind auf dem elektronischen Einkaufsmarktplatz von Lufthansa Technik verfügbar und werden über diesen bestellt. Außerdem haben wir einen Rahmenvertrag für alle Standorte des Kunden. Lufthansa Technik hat bei uns einen eigenen E-Mail-Account über den Anfragen und Bestellungen ablaufen. Und weil viele der Aufgabenstellungen nur im direkten Kontakt gelöst werden können, bin ich mindestens einmal in der Woche beim Kunden vor Ort“, beschreibt Christian Henningsen einige Eckpfeiler der mittlerweile schon fast 20-jährigen Zusammenarbeit.
Als wir am Ende unseres Besuchs wieder ins Auto steigen, sind wir froh, dass Christian Henningsen dabei ist. Denn ohne ihn hätten wir uns sicherlich auf dem Weg zum Ausgang verfahren. Der Standort der Lufthansa Technik AG in Hamburg ist eben eine Stadt in der Stadt, in der es noch viel mehr Interessantes zu sehen und berichten gibt. Vielleicht dürfen wir in acht Jahren wieder kommen.

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