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Gipfelstürmer Ramunas Sabaliauskas

Seit 1997 ist Ramunas Sabaliauskas bei HANSA-FLEX als Werkstattmitarbeiter in der Niederlassung Klaipeda in Litauen tätig. Sehr viel länger, nämlich seit 1980, besteigt er in seiner Freizeit die Berge dieser Welt.

Auf den Gipfeln dieser Welt

Seit 1997 ist Ramunas Sabaliauskas bei HANSA‑FLEX als Werkstattmitarbeiter in der Niederlassung Klaipeda in Litauen tätig. Sehr viel länger, nämlich seit 1980, besteigt er in seiner Freizeit die Berge dieser Welt. Nicht selten hisst er dort oben die HANSA‑FLEX Flagge. Wie man sich auf die Besteigung eines 7.000ers vorbereitet, was ihn an diesem Hobby fasziniert und welche Gipfel er noch gerne erklimmen möchte, erzählt der 50-Jährige im Interview.

Was reizt Sie daran, auf die Gipfel dieser Erde zu klettern?

Manche behaupten, dass sie in die Berge gehen, weil sie da sind, die anderen, um solchen Fragen auszuweichen. Nein, ernsthaft: Ich bin schon früh von meinen Eltern infiziert worden. Mein Vater war Bergsteiger, meine Mutter Lehrerin für Geographie. Später an der Uni habe ich nicht Fußball gespielt, sondern bin zu meiner ersten Bergwanderung ins Pamir Gebirge gefahren. Seit es die Menschheit gibt, haben Berge auf uns eine fast mystische Ausstrahlung. Zahlreiche Berggipfel sind heilige Plätze und die Heimat von Göttern. Dies und die unvergleichbare Schönheit der Berge fasziniert mich. Mich reizt es, mich selber auszuprobieren und die Menschen, die mit dir unterwegs sind, kennen zu lernen. In den Bergen bist du du selbst. Mit allen guten und schlechten Seiten. Die Berge sind für mich auch eine tolle Gelegenheit den Kopf zu „bereinigen“. Für das absolute Glück reicht ein schöner Platz für das Zelt, ein trockener Schlafsack und eine Tasse heißer Tee.

Haben Sie ein Vorbild unter den bekannten Bergsteigern?

Als Kind fand ich den Norweger Roald Amundsen faszinierend, später las ich Bücher von Maurice Herzog und Reinhold Messner.

Können Sie kurz beschreiben, wie eine Bergbesteigung abläuft?

Mein höchster Gipfel war der 7.134 Meter hohe Avicenna im Pamirgebirge. Für solche Höhen ist eine gute Akklimatisierung das Wichtigste. Man muss den Körper langsam an den Sauerstoffmangel gewöhnen. Eine Regel lautet: „geh höher, schlafe tiefer“. Sehr wichtig ist es, langsam zu steigen und immer auf seinen zu Körper hören. Sonst besteht Gefahr, an einem Lungen- oder Hirnödem zu erkranken. Bei der Besteigung des Avicenna haben wir unsere Basis auf 3.600 Metern eingerichtet. Von hier aus sind wir zweimal auf 4.100 Meter gestiegen und für die Übernachtung auf die Basis zurück gekehrt. Am dritten Tag haben wir unser erstes Lager auf 4.400 Metern errichtet. Dort ein Ruhetag, dann zum zweiten Lager auf 5.300 Metern. Hier eine Übernachtung, dann wieder ins erste Lager. Wieder ein Ruhetag und danach wieder ins zweite Lager. Einen Tag später ins dritte Lager auf 6.100 Meter. Dort eine Übernachtung und wieder zurück ins erste Lager. Nach zwei Erholungstagen begann die richtige Besteigung mit Übernachtung in allen Lagern und der Erklimmung des Gipfels.

Die größte Herausforderung ist es, rechtzeitig umzukehren.

Wie gehen Sie mit dem Sauerstoffmangel um?

Den schlimmsten Sauerstoffmangel habe ich in der Höhe von 7.000 - 7.100 Metern gefühlt. Für einen kleinen Schritt brauchte ich zwei Atemzüge. Nach zehn Minuten einer solchen „Gehgeschwindigkeit“, habe ich drei bis fünf Minuten pausiert.

Was ist die größte Herausforderung beim Bergsteigen?

Ich denke, die größte Herausforderung beim Bergsteigen ist ... rechtzeitig umzukehren – auch wenn es nur noch einige hundert Meter bis zum Gipfel sind. Wie jemand der großen Bergsteiger sagte: „Kein abgefrorener Finger ist eines Berges wert“.

Waren Sie schon einmal in einer gefährlichen Situation?

Leider ja. Ein sehr trauriges Erlebnis ereignete sich 2004 im Thian Shan Gebirge bei der Besteigung des Khan Tengri Gipfel. Wir waren zu dritt. Der Hubschrauber brachte uns zur Basis auf 4.000 Meter Höhe. Alles lief nach dem Plan. Als wir das dritte Lager auf ca. 6.000 Metern erreicht haben, waren wir die letzte Gruppe, die zum Gipfel gehen wollte. Wir haben unsere weiteren Schritte und Aktionen detailliert besprochen. Je höher es ging, desto komplizierter wurde die Route. Wir hatten die ganze Zeit die Seile im Einsatz. Man konnte am Ende des Seiles den nachsteigenden Kollegen nicht sehen. Wir haben alle den Gipfel erreicht. Allerdings wurde es sehr spät und der Weg nach unten lag bereits in der Dunkelheit. Der Abstieg dauerte 14 Stunden. An einer Strecke, wo die Wand sehr steil war, kam einer von uns nicht nach. Unsere Suche blieb erfolglos. Leider blieb auch die Expedition dorthin ein Jahr später ohne Erfolg. Wir haben ihn nie gefunden und vermuten, dass er an der steilen Wand abgerutscht ist, als er das Seil änderte.

Was war das schönste Erlebnis bei einer Bergbesteigung?

Wo soll ich anfangen? Fast alle Erlebnisse in den Bergen sind unvergesslich und schön. Sie schenken einem auch später im normalen Leben Hoffnung und Stärke. Eine unvergessliche Erinnerung ist der erste 5.000er Gipfel, im Fan-Gebirge, in Tadschikistan. Es war fantastisches Wetter, überall waren weitere Gipfel zu sehen. Unvergesslich ist auch der Abendtee, nach dem Abstieg vom Mont Blanc mit einem mir nahestehenden Menschen geblieben. In den Ohren höre ich immer noch die Glocken der Yaks, die wir im Himalaja getroffen haben oder auch das Rauschen der Gebetsflaggen neben dem buddhistischen Kloster.

Welche Berge möchten Sie unbedingt noch besteigen in Ihrem Leben?

Man möchte die Berge besteigen, in denen man noch nicht war, egal, wo sie stehen. Ich würde gerne einen 6.000er in Süd Amerika ausprobieren. Auch ein 8.000er, der technisch nicht allzu kompliziert ist, reizt mich. Dafür braucht man aber einen anderthalb Monate langen Urlaub und eine große Summe Geld.

Wandern Sie lieber alleine oder in einer Gruppe?

Ich bin immer in einer Gruppe unterwegs. So ist es sicherer und lustiger.

Eine Anekdote zum Schluss

In all den Ländern, auf deren Gipfeln ich die HANSA‑FLEX Flagge gehisst habe, wurden einige Jahre später neue Niederlassungen gegründet. In den Bergen verbreiten die buddhistischen Flaggen ein Gebet. Vielleicht kommen dank der Firmenflagge die HANSA‑FLEX Ideen dorthin?

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