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Aber bitte mit Sahne

Flexibles Sortiment gut abgefüllt

Schokopudding mit Sahnehäubchen, Rote Grütze mit Bourbonvanillesoße, Joghurt mit exotischen Früchten oder Milchpudding mit Schokostrudel. Süße Desserts und Joghurtspezialitäten von Campina begleiten Leckermäuler über den ganzen Tag. Schmackhaft angerichtet, hygienisch verpackt.
Campina in Gütersloh stellt Molkereiprodukte in ihrer ganzen Vielfalt her. Aus dem Rohstoff Milch entstehen Trinkmilch, Milchmixgetränke, Joghurts, Desserts, Käse- , Butter- und Sahneprodukte. Regelmäßig erweitern neue Spezialitäten das Sortiment. Joghurt mit Stracciatella, gestrudelte Puddingprodukte mit verschiedenen Geschmackssorten, Milchreis mit Kirschen in getrennten Schalen mit kleinen Portionen, die separat gefüllt werden. Das internationale Molkereiunternehmen entwickelt ständig neue Angebote für den Einzelhandel, um dem Verbraucher eine große Auswahl im Kühlregal anzubieten.

Dadurch stehen häufig schnelle Wechsel in der Produktion an, die natürlich nur mit einer ausgeklügelten Prozesstechnik und großer logistischer Leistung möglich sind. Pausenlos rollen in Gütersloh Tankwagen mit frischer Milch für die Milchprodukte an. Zutaten wie Früchtemark, Früchtezubereitungen, Schokostreusel, Sahne oder Waldmeister kommen hinzu; und natürlich Becher in allen erdenklichen Formen und Größen, bereits mit Etiketten der verschiedenen Marken versehen. Selbstverständlich auch Kartons, die später als Stiegen auf Paletten für den Transport zusammengestellt werden. Täglich verlassen 1.200 bis 1.500 Paletten mit den Leckereien das Werk, um europaweit in den Handel gebracht zu werden.

Hochzeit im Becher

Bei einem Gang durch die Produktion fällt die verwirrende Anzahl von Leitungen auf, durch die braune, rote oder weiße Flüssigkeiten fließen: Schokopudding, Fruchtsoße oder Sahne, die aus den Vorratsbehältern über die Abfüllanlage in die bereitstehenden Becher gefüllt werden. Ein ausgeklügeltes Leitungssystem führt die verschiedenen Zutaten in die Abfüllmaschine und dann zur Hochzeit im Becher zusammen. Wird Schokoladenpudding mit gestrudeltem Vanillepudding und Sahnehäubchen abgefüllt, kommen somit drei Zuleitungen zum Einsatz. Die Füllköpfe der Abfüllanlage fahren mit den Bechern auf dem Transportband mit und dosieren exakt die gewünschte Menge durch flexible PTFE-Wellschläuche in den Becher. Im Sekundentakt fahren die Schläuche unermüdlich mit den Bechern mit und wieder zurück in ihre Ausgangsposition. Ein Blick auf die durchsichtigen Schläuche sagt dem Anlagenführer, ob gerade Sahne, Schokopudding, Früchtejoghurt oder Vanillesoße durch die Leitungen läuft, so dass er stets die volle Kontrolle hat, ob die Produktzuführung störungsfrei verläuft. Eine Abfüllanlage fertigt 28.000 Becher in der Stunde, meist in einem Zyklus von 36 Stunden. Dann wird die Anlage automatisch gereinigt und auf ein neues Produkt umgestellt.

Die Leitungstechnik spielt eine entscheidende Rolle im Unternehmen. In den Abfüllmaschinen geht es natürlich sehr eng zu. Um zum Beispiel eine Stiege mit zwölf Bechern à 500 Gramm zu befüllen, müssen die Zuleitungen für die Zutaten mit den entsprechenden Füllköpfen verbunden werden. Das geschah früher mit speziellen Rohren. Dabei kam es zu vertrackten Situationen, da die Rohre teilweise auf engstem Raum in komplizierten Formen gebogen und montiert werden mussten. Äußerst präzise Arbeit war nötig, um kleine Fehler in der Formgebung auszugleichen. Eine flexible und schnelle Umstellung der Produktionsanlagen war durch das zeitintensive Verfahren schwer zu bewerkstelligen.

Die Lösung: PTFE

Rainer Kahmann, Leiter des technischen Lagers bei Campina und Christian Koschorreck, bei Campina zuständig für das Engineering, zogen Mehmet Susever hinzu, Geschäftsführer von nautical elements. Seit 17 Jahren unterstützt er Campina als externer Dienstleister bei der Prozesstechnik im Werk. Zusammen suchte man nach alternativen Lösungen und wurde auf HANSA‑FLEX Boffzen aufmerksam, die Spezialisten für Metall- und PTFE-Schläuche. Diese waren geradezu ideal geeignet für Campinas Anforderungen. Gemeinsam wurden die besten Lösungen entwickelt – und dabei die Spezialisten in Boffzen gleich extrem gefordert.

HANSA‑FLEX hat viel Geduld gezeigt und stets schnell reagiert“, zeigt sich Mehmet Susever noch immer begeistert von der Zusammenarbeit. „Auch an Wochenenden haben wir nicht gezögert, HANSA‑FLEX mit der Fertigung von Schläuchen zu beauftragen. Da der Betrieb ohne Pause arbeitet, mussten wir also die engen Zeitfenster nutzen, wenn Maschinen gereinigt und für eine neue Kampagne vorbereitet wurden.“ Campina hat die Spezialisten in Boffzen als engagierten Partner erlebt, was bis heute so geblieben ist. „HANSA‑FLEX steht immer am Ende der Lieferantenkette in der Prozesstechnik, das heißt, erst wenn wir eine Prozesslinie umgebaut haben, können wir die exakten Maße für die PTFE-Schläuche fixieren“, so Mehmet Susever. „Dann muss es aber sehr schnell gehen mit der Lieferung, wir bestellen am Telefon und wenige Stunden später sind die Schläuche verfügbar.“
Stück für Stück wurden inzwischen die Verbindungsrohre an den Füllköpfen durch die durchsichtigen, für den Einsatz im hygienischen Bereich idealen, PTFE-Wellschläuche ersetzt. Diese haben den Vorteil, dass sie temperaturbeständig, geruchs- und geschmacksneutral, sprich lebensmittelecht sind. Gegenüber herkömmlichen Industrieschläuchen verbessern sie erheblich die Produktqualität, sind pflegeleicht und können im CIP (Cleaning-In-Place)-Verfahren gereinigt werden. Zudem sind die PTFE-Schläuche frei von Metallteilen. Dies ist für die Produktsicherheit wichtig: Metallpartikel können nicht in den Becher gelangen.

Ein besonderer Vorteil liegt natürlich in der Flexibilität der PTFE-Schläuche, die kleine Abweichungen in den Abmaßen verzeihen. Sie geben die nötige Flexibilität, um in den Abfüllanlagen die Verbindung der Zuleitungen mit den Füllköpfen schnell durchführen zu können. Dadurch senkt Campina Rüstzeiten und Prozesskosten signifikant.

In einem Betrieb, der kontinuierlich frische Milchprodukte fertigt, dürfen ungeplante Stillstände nie lange dauern. Deshalb hat Rainer Kahmann als verantwortlicher Leiter des technischen Lagers alle Schlüsselersatzteile lokalisiert und entsprechend bevorratet. Natürlich auch ein kleines Lager mit den PTFE-Schlauchleitungen, die eigentlich nur durch unsachgemäßen Umgang oder mechanische Beeinflussung unbrauchbar werden. Um Letzteres zu verhindern, setzt Campina im Nichtabfüllbereich auch PTFE-Schläuche ein, die mit einem Metallgeflecht ummantelt oder mit doppelten Metallspiralen vor Abrieb bei Bodenkontakt geschützt sind.

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