Dafür, dass Felix Marschner ursprünglich gar nichts mit Hydraulik machen wollte, blickt er heute auf eine beachtliche Karriere bei HANSA‑FLEX zurück. Denn der 38-jährige leitet heute den Bereich Fluidservice. Schon während seiner Ausbildung zeigte er ein starkes Interesse an technischen Zusammenhängen und praxisnaher Problemlösung. Erste Berührungspunkte mit der Hydraulik im industriellen Bereich folgten fast zwangsläufig. „Ich habe schnell gesehen, dass es in keiner Branche ohne Hydraulik geht. Das Zusammenspiel von Automatisierung, Steuerung und Fluidtechnik hat mich von Anfang an fasziniert“, blickt Marschner zurück. Nach verschiedenen Stationen in der Industrie – nicht nur in Deutschland, auch im Ausland – folgt dann der Einstieg bei HANSA‑FLEX als Montageleiter im Industrieservice Ost-Deutschland. Seine Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und Lösungen ganzheitlich zu denken, blieb dort nicht unbemerkt. Um seine umfassenden Kenntnisse aus der Praxis auch in der Theorie zu vertiefen, absolvierte er die Fortbildung zur Hydraulikfachkraft an der Internationalen Hydraulik Akademie (IHA). „Bei HANSA‑FLEX spielen Fort- und Weiterbildungen eine zentrale Rolle. Ich bin meinem damaligen Vorgesetzen Ronny Becker sehr dankbar, dass er mich für diese Fortbildung empfohlen hat und mich in meiner beruflichen Weiterentwicklung tatkräftig unterstützt hat.“
Kein Spaziergang: Die Fortbildung zur Hydraulikfachkraft
Trotz seiner umfangreicher Praxiserfahrung war die Fortbildung zur Hydraulikfachkraft an der Internationalen Hydraulik Akademie (IHA) durch die fachliche Tiefe für Marschner kein Selbstläufer. „Es ging nie nur um das ‚Was‘, sondern immer auch um das ‚Wie‘, erinnert sich Marschner. Statt nur zu wissen, dass ein Senkbremsventil hält, analysierten und berechneten die Kursteilnehmer nun, wie Druckeinstellungen, Flächenverhältnisse, Kräfte und weitere Einflüsse den Öffnungspunkt physikalisch bestimmen. Die Hydraulik-Dozentinnen und Dozenten sorgten so für unzählige Aha-Momente: „Es war, als würden sich viele lose Enden aus jahrelanger Praxis plötzlich zu einem logischen Bild verknüpfen.“ Der Rhythmus der Ausbildung – eine Woche in der Akademie in Dresden, drei Wochen im Unternehmen – erwies sich als Erfolgsfaktor. „Dieser Wechsel ist Gold wert. Man kann die Inhalte aus der Theorie an einer realen Anlage überprüfen und umgekehrt auch seine Fragen aus der Arbeit in den Unterricht mitbringen.“ Ein weiterer Pluspunkt: Trainer und Teilnehmer aus unterschiedlichsten Branchen tauschten sich auf Augenhöhe aus, ein wertvolles Netzwerk, von dem Marschner noch heute profitiert.
Entscheidender Meilenstein
Für Marschner bedeutet die Fortbildung zur Hydraulikfachkraft an der Internationalen Hydraulikakademie (IHA) viel mehr als eine weitere Qualifikation in seinem Lebenslauf: „Wer diese anspruchsvolle Fortbildung zur Hydraulikfachkraft erfolgreich absolviert hat, tritt souveräner beim Kunden auf, argumentiert lösungsorientierter und blickt ganzheitlicher auf Fehlerbilder und Anlagen.“ Für den eigenen Karriereweg war die Hydraulikfachkraft der entscheidende Meilenstein, die Fortbildung war Türöffner für weitere Spezialisierungen. Nach dem Abschluss der Fortbildung wechselte Marschner in den HANSA‑FLEX Fluidservice. Weitere Fortbildungen an der Hydraulikakademie und bei anderen Anbietern vertieften seine Kenntnisse im Bereich der Fluidtechnologie und insbesondere in der Ölanalyse. Bereits kurze Zeit später übernahm Marschner als Systemtechniker im Fluidservice und stellvertretender Teamleiter zusätzliche Verantwortung. Im Januar 2024 wurde Felix Marschner schließlich zum Leiter Fluidservice befördert. Ein konsequenter Schritt in einer Laufbahn, die von kontinuierlicher Weiterentwicklung geprägt ist.
Ursachen statt Symptome
Der Fluidservice zählt zu den anspruchsvollsten Themengebieten in der Hydraulik. Gefragt ist ein vertieftes Verständnis vom einzelnen Bauteil über die Fluide bis zur gesamten Anlage. Dazu kommt eine intensive Auseinandersetzung mit Fragestellungen rund um Sicherheit, Energieeffizienz und Systemoptimierung. „Das in den Fortbildungen erworbene Wissen ermöglicht es mir, bei Problemen die Ursachen und nicht das Symptom zu bekämpfen“, erklärt Marschner und illustriert dies mit einem anschaulichen Beispiel. Ein Kunde klagt über ständig defekte Hydraulikpumpen. Während andere vielleicht nur die Pumpe austauschen, beginnt der Hydraulik- und Fluidspezialist zu rechnen. „Durch das Wissen aus der Fortbildung zur Hydraulikfachkraft kann ich heute genau nachweisen, ob eine Saugleitung falsch dimensioniert ist. Wenn die Nennweite zu klein ist, löst sich Luft aus dem Öl, die Pumpe kavitiert und geht kaputt. Das kann man dem Kunden schwarz auf weiß vorrechnen.“
Führerschein für die Hydraulik
Auf die Frage, was er jungen Hydraulikern raten würde, antwortet Marschner differenziert. Er empfiehlt die Fortbildung zur Hydraulikfachkraft jedem, der sich in der Branche weiterentwickeln will, warnt aber gleichzeitig vor Übereifer: „Persönlich würde ich nicht gleich mit dieser Fortbildung starten, sondern erst einmal Grundlagenseminare zur Hydraulik besuchen und Erfahrungen in der Praxis sammeln. Auf dieses Fundament kann die Hydraulikfachkraft später bestens aufsetzen“, sagt Marschner. Denn für den Leiter des Fluidservices macht gerade die Verbindung von Theorie und Praxis den Reiz seiner Tätigkeit aus. Dass die Fortbildung zur Hydraulikfachkraft an der Internationalen Hydraulikakademie (IHA) bei HANSA‑FLEX im Fluidservice und in anderen Unternehmensbereichen vorausgesetzt wird, ist für ihn genauso wichtig wie die Tatsache, dass sein Arbeitgeber großen Wert darauf legt, dass die frisch gebackenen Hydraulikfachkräfte direkt im Anschluss viel Praxiserfahrung – etwa im Industrieservice oder Fluidservice – sammeln. „Die Hydraulikfachkraft ist wie ein Führerschein: Man bekommt das Rüstzeug, aber fahren, sprich also Erfahrung sammeln, muss man danach selbst. Man darf niemals aufhören, das Gelernte in der Praxis anzuwenden, sonst verliert man den Anschluss in der Hydraulik“, schließt Marschner.
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