„Die Schweiz ist ein besonderer Markt. Geprägt von hohen Kosten, mehreren Kulturräumen und anspruchsvollen Kunden stellt sie Unternehmen vor ganz eigene Herausforderungen. Gleichzeitig bietet sie enorme Chancen, vor allem für diejenigen, die Qualität, Service und Verlässlichkeit konsequent liefern“, erklärt Uwe Ziesenhenne, der seit 2016 die HANSA‑FLEX Landesgesellschaft in der Schweiz als Geschäftsführer verantwortet.
-
1993
Gründung
-
38
Mitarbeitende
-
5
Niederlassungen
-
Urtenen-Schönbühl (bei Bern)
Hauptsitz
HANSA‑FLEX ist seit 1993 in der Schweiz aktiv. Was damals mit einer Niederlassung in Ittigen bei Bern begann, hat sich über die Jahre zu einem landesweiten Netzwerk entwickelt. Heute arbeiten 38 Mitarbeitende, verteilt auf fünf Niederlassungen und 16 Servicefahrzeuge, täglich daran, Kunden im ganzen Land zuverlässig zu betreuen. „Kunden-Lieferanten-Beziehungen in der Schweiz sind partnerschaftlich, auf Augenhöhe und langfristig ausgerichtet, persönliche Beziehungen sind entscheidend. Die Gewinnung neuer Kunden dauert tendenziell länger, dafür ist die Kundenbindung höher als in den Nachbarländern“, gibt Ziesenhenne einen Einblick in die Besonderheiten des Marktes. Für HANSA‑FLEX bieten sich in der Schweiz vor allem Chancen im Repair- und Maintenance-Geschäft – und zwar gleichermaßen im Bereich des Mobilen Hydraulikservices wie im traditionellen Niederlassungsgeschäft. Auch wenn Hydraulikschlauchleitungen das Kerngeschäft bilden, legt die Landesgesellschaft den Fokus verstärkt auch auf Industrieschläuche, Aggregate und Pneumatik sowie Dienstleistungen wie größere Verrohrungsprojekte, Fluidservice und Schulungen.
Von Industrie bis Infrastruktur
Die Schweizer Wirtschaft ist stark vom Dienstleistungssektor geprägt. Für HANSA‑FLEX relevant wird sie vor allem dort, wo diese Dienstleistungen auf leistungsfähige Technik, funktionierende Anlagen und zuverlässige Infrastruktur angewiesen sind. Dazu zählen die Maschinen-, Metall- und Elektroindustrie ebenso wie die Chemie- und Pharma- und Uhrenindustrie sowie die Lebensmittelproduktion. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche, der gemeinsame Nenner bleibt gleich: Anlagen müssen zuverlässig laufen, Stillstände sollen möglichst kurz bleiben.
Besonders sichtbar wird das im öffentlichen Verkehr. Die Schweiz verfügt über ein dichtes Bahn- und Verkehrsnetz, die meisten Verkehrsbetriebe zählen zum Kundenkreis. Auch die Energieerzeugung, etwa in Wasserkraftwerken, gehört zu den Bereichen, in denen hydraulische Lösungen eine wichtige Rolle spielen. Von dort ist der Weg in die Berge nicht weit. „Bergbahnen, alpine Anlagen und touristische Infrastruktur stellen noch einmal eigene Anforderungen: kurze Einsatzfenster, schwer zugängliche Orte und Technik, die auch unter besonderen Bedingungen funktionieren muss“, beschreibt Ziesenhenne. Diese Bandbreite an Branchen macht die Arbeit abwechslungsreich und verlangt gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität, Erfahrung und technischem Verständnis bei den Mitarbeitenden, die regelmäßig Fortbildungen absolvieren.
Stark vernetzt vor Ort
HANSA‑FLEX ist in der Schweiz nicht nur mit den eigenen Niederlassungen in der Deutschschweiz in Urtenen-Schönbühl (Bern), Regensdorf (Zürich), Muttenz (Basel), im Tessin in Lamone (Lugano) und in der Romandie in Villars-Sainte-Croix (Lausanne) vertreten. Der Hydraulikspezialist arbeitet eng mit regionalen Partnern zusammen. Diese betreiben eigene Hydraulikwerkstätten oder ergänzen bestehende Betriebe, etwa im Landmaschinenbereich, um hydraulische Services. „Wir beliefern unserer Partner einerseits mit Material, andererseits schulen wir sie auch, um die HANSA‑FLEX Qualitätsstandards sicherzustellen, was wir regelmäßig überprüfen“, kommentiert Ziesenhenne. Das Ergebnis ist ein dichtes Servicenetz mit 33 Stützpunkten, das selbst abgelegene Regionen zuverlässig abdeckt – ein entscheidender Vorteil in einem Land, das geografisch und infrastrukturell anspruchsvoll ist.
Konsequente Serviceorientierung
„Service beginnt für uns in der Schweiz nicht erst dann, wenn etwas nicht funktioniert. Er beginnt viel früher: Beim Zuhören, beim Mitdenken, bei der verlässlichen Erreichbarkeit rund um die Uhr und bei der Bereitschaft, auch die Besonderheiten jedes Kunden wirklich zu verstehen“, bringt Ziesenhenne den Ansatz der Landesgesellschaft auf den Punkt. Die Servicetechniker machen Umbauten und Revisionen, schauen sich die Anwendung an, fragen nach, erkennen Zusammenhänge und geben Empfehlungen, wie sich Ausfälle künftig vermeiden lassen. So wird aus schneller Hilfe vor Ort ein Service, der über den reinen Austausch von Schlauchleitungen weit hinausgeht.
Drei Kulturen, ein Markt
Alpine Hochgebirge, malerische Täler und Hochebenen, hunderte Seen: In der Schweiz kommen Naturliebhaber und Outdoor-Sportler überall auf ihre Kosten. So vielfältig wie die Natur, sind auch die drei Kultur- und Sprachräume. Die Landessprachen sind deutsch, französisch und italienisch, dazu kommt rätoromanisch im Kanton Graubünden. „Für uns bei HANSA‑FLEX ist Kundennähe nicht nur geografisch wichtig, sondern auch kulturell und sprachlich“, erklärt Ziesenhenne. Es gibt daher Standorte in allen Regionen mit Mitarbeitenden, die vor Ort verankert sind. Gleichzeitig koordiniert ein mehrsprachiges Backoffice die Aktivitäten und stellt landesweit die von den Kunden gefragte HANSA‑FLEX Qualität sicher. „Auch wenn sich die Herangehensweise bei Projekten kulturell unterscheiden kann, gibt es bei Qualität, Beratung und Zuverlässigkeit keine Unterschiede“, ergänzt Ziesenhenne.
Mexiko